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Engelsfilme. Ein kleines, aber feines GenreEs hat schon einige Filme gegeben, die Engel als Hauptfiguren gehabt haben. Um nur gerade einige zu erwähnen: „Der Himmel über Berlin“ (Wim Wenders, 1987), „Ghost“ (Jerry Zucker, 1990), „No End“ (Krzysztof Kieslowski, 1985), „It’s a Wonderful Life“ (Frank Capra, 1946) und natürlich „Always“ (Steven Spielberg, 1989). Sie sind in der Regel auch recht erfolgreich. „Himmel über Berlin“ erhielt sogar sein amerikanisches Remake unter dem Titel „City of Angels“ (Brad Silberling, 1998). Und meist findet man nur die besten Darsteller unter den Engeln, wie Bruno Ganz, Richard Dreyfuss, Otto Sander, Nicolas Cage und andere. Es fällt nur schon bei der kleinen Aufzählung auf, dass fast jeder erdenkliche Regisseur und Autor sich in seiner Karriere mindestens einmal an einem solchen Engelsfilm die Zähne ausgebissen hat. Und dennoch ist es erstaunlich bei so vielen unterschiedlichen Provenienzen, Geschichten und Darstellern, dass praktisch alle diese Engelsfilme etwas gemeinsam haben: Sie sind Melodramen, die meisten davon mit einem humorvollen Touch. Engelsfilme stellen ein für sich eigenständiges Genre dar, das sich immer wieder und steter Beliebtheit erfreut. Es ist ein kleines, aber feines Genre. Warum sind Engelsfilme so beliebt? Warum treten Engel immer wieder in Filmen auf, so auch zuletzt in Lukas Moodyssons letztem Film, "Lilja 4-ever"? Weil Engel uns immer an das grosse Thema erinnern: der Tod. Warum gibt es ihn? Was kommt danach? Was geschieht mit uns? Engel können uns vielleicht nicht alle Fragen beantworten. Sie sind uns aber eine gute Hilfe, und erst noch eine angenehme dazu. Denn Engel sind uns - zumindest in den Filmen - immer gut gesinnt. Wim Wenders Klassiker. Ein wunderschöner Film über die Macht der Liebe. Und Bruno Ganz in einer seiner besten Rollen. Das amerikanische Remake von Wenders' Film. Engel made in Hollywood. Mit einer hinreissenden Meg Ryan und einem Nicolas Cage, der mal auf seine Macho-Seiten verzichtet. Der Engelsfilm schlechthin und ein Bestseller. Patrick Swayze in der Rolle, die ihn zum Star machte. Und Meg Ryan als Töpferin. Frank Capras klassischer Film über die Fehler, die man wieder gut machen kann. Darf an keiner Weihnacht fehlen! Steven Spielbergs nicht so bekannter Film, aber deshalb nicht weniger sehenswert. |
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